Korrektur von abstehenden Ohren durch eine Ohranlegeplastik
Facharzt für HNO
Ästhetisch-Funktionelle Kopf/Halschirurgie

Korrektur von abstehenden Ohren durch eine Ohranlegeplastik

Ohrenkorrektur, Ohrläppchenkorrektur

Kurzübersicht:

  • Operation zumeist in Lokalanästhesie, selten auch Dämmerschlafnarkose. Bei Kindern in Vollnarkose.
  • Entlassung wahlweise am Operationstag, oder am Tag danach.
  • Arbeitsfähig nach ca. 10 Tagen
  • Eher geringfügig schmerzhafter Eingriff


Bei abstehenden Ohren handelt sich zumeist um 4 korrekturbedüftige Areale.

Zumeist ist eine mangelhaft ausgeprägte Anthelixfalte für die typischen Segelohren verantwortlich. Eine Ohrenanlegeplastik kann sehr einfach und natürlich mit der Diamantfeiltechnik durchgeführt werden. Der Vorteil dieser Ohrenkorrektur begründet sich einerseits durch ihre nicht sichtbare Hautschnitte, durch ein natürlich wirkendes postoperatives Ergebnis ohne sichtbare Knorpelkanten und letztlich auch in ihrer effektiven, nebenwirkungsarmen OP-Technik (Sehr hohe Patientenzufriedenheit und eine äußerst geringe Nachoperationsrate von circa 2%).

Sehr oft handelt es ich bei abstehenden Ohren jedoch auch um ein zu großes Ohrgrübchen (Cavum auris). Diese Formabweichung wird über einen kleinen Schnitt an der Hinterseite des Ohres korrigiert. Dabei wird der überschüssige Knorpel schonend entfernt und somit die Höhe des Ohrgrübchens entsprechend angepasst. (Diese Korrektur wird sehr oft in Kombination mit der Diamantfeiltechnik angewandt.)

Die dritte typische Ohrfehlstellung ist das Abstehen der Ohrläppchen. Dabei handelt es sich um ein zu langes, nach vorne abstehendes Knorpelstück, welches entweder vorsichtig während der Ohrkorrektur durchtrennt wird, oder in ausgeprägten Fällen auch komplett entfernt wird. Dies geschieht auch über einen kleinen Schnitt an der Hinterseite des Ohres.

Weiters kann auch noch ein generell zu großes Ohrläppchen stören.
Die Ohrläppchenverkleinerung erfolgt über einen kosmetisch kaum sichtbaren Schnitt knapp unter dem Gehörgang, sodass die Narbe optisch nicht störend ist.


» Bericht in der Tageszeitung Österreich