Nasenscheidewandoperation
Facharzt für HNO
Ästhetisch-Funktionelle Kopf/Halschirurgie

Nasenscheidewandoperation

Septumplastik, verbogene Nasenscheidewand, Nasenscheidewandverkrümmung, Septumoperation

Kurzübersicht:

  • Operation in Vollnarkose
  • Entlassung wahlweise am Operationstag oder am Tag danach.
  • Arbeitsfähig nach 7-10 Tagen
  • Eher geringfügig schmerzhafter Eingriff


​Die Nasenscheidewand trennt die Nasenhaupthöhle in zwei Teile.

Verkrümmungen im Bereich dieser Trennwand, eventuell in Kombination mit vergrößerten Nasenmuscheln,
können zu einer erheblichen Nasenatmungsbehinderung führen. Eine operative Korrektur ist mit den modernen Techniken jedoch nahezu schmerzfrei möglich. Üblicherweise wird die Operation in Allgemeinnarkose durchgeführt.

Der Schnitt erfolgt im Naseninneren. Die Schleimhaut wird vom Knorpel und Knochen von der Nasenscheidewand gelöst. Überschüssige Knochenanteile werden abgetragen, Verbiegungen werden gelockert und geradegerichtet.

Eine leichte Nasentamponade aus Schaumstoff wird für eine Nacht in die Nase eingebracht und am nächsten Morgen völlig schmerzlos aufgrund der salbenhaltigen Oberfläche entfernt.
Gelegentlich kann jedoch auch auf eine Tamponade verzichtet werden, wenn gleichzeitig kein Eingriff an den Nasenmuscheln durchgeführt wird, oder wenn die Nasenmuscheln mit der Coblationtechnologie® verkleinert werden.
Bei ausgedehnten Nasenscheidewandverbiegungen kann es auch nötig sein eine Silikonschiene in die Nase einzubringen. Diese Schiene verbleibt dann eine Woche in der Nase und kann dann ebenso ohne Schmerzen für den Patienten aus der Nase entfernt werden.

Sehr häufig wird dieser Eingriff auch im Rahmen einer ästhetischen Nasenkorrektur durchgeführt.